21. November 2015

Patenschaften

(Persönliche Asylpaten für Familien, Gruppen oder Einzelpersonen)

21.7.2017 - Der folgende Text ist nicht mehr in allen Punkten aktuell. Er wird neu bearbeitet und erscheint hier in Kürze.

Persönliche Asylpaten stellen die Schaltzentrale der Hilfen für ihre Familie, Gruppe oder Einzelperson dar. Damit diese Aufgabe nicht überfordert, werden sämtliche Patenschaften mindestens doppelt vergeben, wenn nicht mehrfach, damit sich Paten gegenseitig gut vertreten können.

Aufgaben als Asylpaten für Familien, Gruppen oder Einzelpersonen:

  • Enger persönlicher Kontakt zu den Personen, für die man zuständig ist. Am Anfang tägliche Besuche, später abwechselnd Besuch und Telefonkontakt: Die Besuche können auch am Abend oder am Wochenende stattfinden, aber der Pate/die Patin sollte tagsüber zumindest erreichbar sein
  • Persönliche Erreichbarkeit für diese Familie per Telefon, per E-Mail und per Adresse
  • Lotse durch den Ort für die Familie/Gruppe/Person (Ärzte, Apotheken, Läden, KiTas, Schulen, Kirchen, vhs usw.)
  • Bei Bedarf Vermittlung eines Sprachhelfers und Kontaktpflege mit dem Sprachhelfer
  • Begleitung zu den Behörden LRA-FFB und BAMF in Absprache mit weiteren Helfern
  • Enge Einbindung in behördliche, medizinische und pädagogische Belange/Entscheide für die Familie/Gruppe/Person durch Leitung AK-Asyl, Frau Logothetis von der Gemeinde Gröbenzell, Asylberater der Caritas und Objektleiter-LRA
  • Steuerung der Sachspenden und der Hilfeangebote für die Familie/Gruppe/Person; Begleitung zur Kleiderkammer zu Beginn des Aufenthalts
  • Mitwirkung bei der Versorgung mit Deutschkursen, Schulunterricht, Sport- und Beschäftigungsangeboten, Handwerkern, Transportmöglichkeiten, Fahrrädern
  • Mitwirkung / Unterstützung bei der medizinischen und therapeutischen Versorgung und bei der Kontrolle und Durchführung von Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen
  • Mitwirkung / Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einer Arbeit und beim Abschluss eines Ausbildungs- oder Arbeitsvertrages
  • Vertrauensvolle Kooperation und Abstimmung aller Hilfen mit der Leitung AK-Asyl
  • Enge Kooperation im eigenen Paten-Team

Aufwand:

Am Anfang ist der Aufwand erheblich, weil es viel zu erklären und zu erkunden gibt. Das dauert länger bei vorhandenen Verständigungsproblemen. Wenn wichtiges Neues bekannt ist und die Flüchtlinge ihre notwendigen Infos haben, reduziert sich der Aufwand deutlich. Wenn zwei Leute / Ehepaare sich eine Patenschaft teilen, ist der Aufwand dann nicht mehr hoch.