12. Dezember 2015

4. Phasen der Antragstellung

Schritt 1:  Persönliche Meldung in einer Erstaufnahmeeinrichtung

mit Erfassung, Untersuchung, Zuteilung einer Wohnadresse und Termin zur Antragstellung im BAMF

Schritt 2: Persönliche Antragstellung im BAMF zur Aktenanlage

  • Erfassung aller Personaldaten mit Fingerabdrücken und Lichtbild
  • Einzug aller  Ausweise, Pässe, Geburts- und Heiratsurkunden
  • Prüfung der Dokumente auf Echtheit
  • Vergleich mit bereits erfassten Asylbewerbern, sowie mit dem zentralen Ausländerregister und mit EURODAC.  Ziel ist die Klärung, ob es sich um einen Erst- oder Folgeantrag handelt, und ob die Dublinverordnung greift.
  • Schriftliche Antragstellung gibt es nur in Ausnahmefällen

Aufenthaltsrecht während des laufenden Asylverfahrens

Während das Asylverfahren läuft, ist Asylbewerbern der Aufenthalt im Bundesgebiet gestattet. Die Aufenthaltsgestattung ist räumlich auf den Bezirk beschränkt, in welchem sich die Einrichtung befindet, die den Asylbewerber aufgenommen hat.
Eine Residenzpflicht besteht zwar nicht mehr. Der Asylbewerber muss aber stets die zuständige Ausländerbehörde informieren, wenn er kurzfristig in ein anderes Bundesland verreisen will, da er erreichbar sein muss.

Das BAMF informiert den Asylbewerber über den Ablauf des Asylverfahrens sowie über Rechte und Pflichten im Verfahren.

aus: Erstschulung für ehrenamtliche HelferInnen im Arbeitskreis Asyl  Referentin: Lilo Nitz           Stand: oktober 2015

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